In diesem Haus waren zwei meiner Urgroßväter gestorben. Schon etwas gruselig.
Das Haus war trotzdem mein Rückzugsort, mein sicherer Hafen. Dort grübelte ich vor mich hin. Nachdem die Großeltern verstorben waren, durfte ich in ihre Wohnung im Parterre einziehen. Das war
meine eigene Welt der Geheimnisse.
Ab da begann meine Beschäftigung mit Parapsychologie. Die Folge dieser Beschäftigung waren vielfältig, das ging hin bis zum Spuk. Allerdings kann man nicht immer Spuk - also etwas das von außen
kommt - von Telekinese unterscheiden. Abgesehen davon können theoretisch auch lebende Menschen die nicht anwesend sind, sich telekinetisch bemerkbar machen.
Diese Toiletten Türe befand sich unten, im Erdgeschoß am Gang. Es gab weder geöffnete Fenster, noch offene Türen.
Ich war auf der Toilette und wollte nach der Türschnalle greifen. Die Türe war nur angelehnt. Doch noch bevor ich sie berühren konnte, sprang sie von selbst mit ungeheurer Wucht auf. Niemand war
da, ich war alleine. Da die Türe nach außen aufging, hätte sich auch niemand schnell entfernen können, ohne von mir gesehen zu werden.
Jetzt stellt sich die Frage: War es ein Spuk? War es meine eigene, telekinetische Fähigkeit? Oder war es ein lebender Mensch, der weit von mir entfernt war? Ich kann diese Frage nicht
beantworten.
Zu dieser Zeit, aber nicht in diesem Moment, konzentrierte ich mich zeitweise auf einen Mann, der kein Tibeter war, aber sich mit tibetischem Buddhismus beschäftigte. Er war sehr engagiert. Ich
kannte ihn nur aus dem Internet, aber er wirkte auf mich sehr überzeugend. Leider kann ich seine Webseite nicht mehr finden und seinen Namen habe ich vergessen.
Hatte seine Kraft auf meine Versuche reagiert?
Warum habe ich mich auf ihn konzentriert? Es war ein Versuch, einen telepathischen Kontakt herzustellen. Ob das gelungen ist? Ich weiß es nicht. Er wusste jedenfalls nichts davon, oder er hat
nicht bewusst meine psychische Anwesenheit bemerkt. Absichtlich habe ich ihm davor nichts von meinem Versuch erzählt, um ihn nicht zu beeinflussen. Ich habe ihn nachträglich per Mail gefragt, ob
er etwas bemerkt hat. Hatte er nicht.
In unserem Haus hatte ich die meisten meiner paranormalen Erlebnisse und Visionen. Nicht nur dort, aber vor allem dort. Diese Erlebnisse hatte ich mir hart erarbeitet und erlitten. Zum Glück bin
ich nicht sonderlich sentimental. Um das Haus, welches wir verkauft haben, tut es mir nicht leid. Der Käufer hat es abgerissen. Nun ist es, als wäre es nie da gewesen. Geblieben sind nur einige
wenige Fotos und Erinnerungen an schreckliche, bedrohlich, gefährliche und an herrliche Zeiten.
Zeitweise konzentrierte ich mich auf einen Verstorbenen, den ich nicht kannte und zu dem ich nie Kontakt hatte. Jemand hatte über ihn eine Webseite angelegt. Seine Freunde vermuteten, dass er
ermordet worden war. Die Behörden schienen das mögliche Verbrechen vertuschen zu wollen. https://berlin.ccc.de/~andy/CCC/TRON/
Es ging mir nicht darum, einen möglichen Mord aufzudecken. Ich dachte, dieser Mann war sehr intelligent, seine Freunde und seine Familie wollen die Wahrheit über seinen Tod erfahren und er selbst
will ihnen vielleicht noch etwas mitteilen. Das war für mich Grund genug für ein Experiment. Nach einiger Zeit hörte ich damit wieder auf, um später dann doch noch einmal den Versuch zu
wiederholen.
Zu diesem Zweck konzentrierte ich mich auf den Namen Tron und auf ein Foto, das ich im Internet gesehen hatte.
Nachdem ich einige Zeit lang relativ starke Konzentrationen zusammen brachte, passierten kleinere Ereignisse, die ich für möglichen Spuk halte. Leider hat man in solchen Fällen selten einen
Fotoapparat aufnahmebereit in der Hand. Es geschieht immer überraschend. Genauer gesagt, erwartet man so gut wie nie, dass etwas passieren wird, obwohl man darauf wartet. Meistens handelte es
sich auch nur um leichte Berührungen an der Schulter, oder auf dem Rücken. Seltsamerweise immer dort, wo man nicht hinsehen kann. Es könnten natürlich auch überreizte Nerven sein, aber das glaube
ich eher nicht, weil ich nicht erschrak. Bei uns war es immer laut, deshalb dachte ich jedes Mal, eines der Kinder wäre in den Raum gekommen, ohne dass ich es bemerkt hatte. Doch als ich mich
umdrehte, war niemand da.
Nur ganz selten merkte ich, dass Gegenstände sich leicht bewegten. Einmal waren es Stifte, die auf dem Tisch lagen. Das habe ich nachträglich fotografiert um zu demonstrieren, wie wenig deutlich
sich die Sache abgespielt hatte. Trotzdem konnte man genau erkennen, dass sie sich bewegt hatten.
Irgendwann wurde es mir dann doch zu gruselig und ich stellte meine TRON Experimente ein. Es tut mir Leid für ihn, falls er es wirklich war. Ich hätte ihm gerne die Möglichkeit gegeben, sich zu
verabschieden, oder sich sonst wie zu äußern.
Scheinbarer Spuk kann aber auch einfach bloß die eigene psychische Kraft sein, die man aktiviert. Es muss sich dabei nicht um einen fremden - toten - Menschen
handeln.
Im Lauf der Zeit verwandelte es sich immer stärker in ein gruseliges Spukhaus. Es widerstrebte mir, bestimmte Räume im Dunkeln zu betreten. Vor allem nachdem ich wieder einen echten Spuk erlebt
habe. Er war beeindruckender als alles was ich bisher erlebt hatte.
Meine Mutter war bereits pflegebedürftig, der Onkel vor kurzem verstorben.Sie wohnte nun alleine in seiner Wohnung im Parterre. Zuvor hatten sie gemeinsam dort gewohnt. Am Abend zog ich ihr
Schuhe und Strümpfe aus. Deshalb saß sie auf diesem Bett, ich hockte vor ihr auf dem Boden. Plötzlich begann das Bett zu knirschen und zu knarren. Es war ungeheuer laut. Dann hörten wir schwere,
ebenso laute Schritte am Bettende. Als würde ein Mann hin und her gehen. Das Bett begann sich zu bewegen. Es verschob sich zwar nur ungefähr 20 bis 30 cm, aber das war deutlich zu erkennen, weil
man die Türe nicht mehr so offen halten konnte wie vorher. Zuvor war sie angelehnt gewesen. Man konnte sie um 45° öffnen, so dass sie direkt am Bett lehnte. Das war nun nicht mehr möglich.
Einbildung war das also keine. Wir hatten auch Beide den Lärm gehört, den das Bett machte und meine Mutter spürte natürlich auch die Bewegung, die es machte. Seltsam war, dass ich in diesem
Moment keinerlei Angst empfand.
Offen gesagt, hätte ich nie gedacht, dass so etwas möglich ist. Ich glaube es auch nur, weil ich es selbst erlebt habe. Meine Mutter wäre am liebsten nicht mehr in dieser Wohnung geblieben. Wir
hatten aber keine Möglichkeit sie anderweitig unterzubringen. Sie tut mir heute noch Leid.
Wer dieser unsichtbare Geist war? Ich weiß es nicht. Entweder mein bester Freund aus der Kindheit, P, oder mein verstorbener Onkel. P war einige Zeit vor diesem Ereignis verstorben. Wir trafen
einander manchmal zufällig, wenn er seine Schwester besuchen kam, die in meiner Nähe wohnte. Einige Monate vor seinem Tod unterhielten wir uns miteinander. Mir fiel ein, wir hatten als
Volksschulkinder einen Pakt geschlossen. Wer von uns als erstes stirbt kommt zurück und sagt dem anderen, wie es drüben aussieht. Er war erstaunt. "Das habe ich total vergessen!", meinte er
nachdenklich. Nachträglich schien es mir, als habe ich ihn gerade noch rechtzeitig an sein Versprechen erinnert. Deshalb kam er zurück. Reden konnte er jedoch offenbar nicht.
Das wäre eine Möglichkeit. Die andere wäre, dass mein verstorbener Onkel sich bemerkbar machen wollte. Er war eifersüchtig auf seine Schwester, die noch weiter leben durfte, während er sterben
musste.
Einige Zeit später hatte meine Mutter einen Anfall. Als ich sie fand lag sie schräg im Bett, halb heraus ragend und war nicht ansprechbar. Sie konnte sich weder bewegen, noch sprechen.
Eigentlich sollte ich mich nicht fürchten, weil sowohl P, als auch mein Onkel mich mochten. Trotzdem fand ich diese Wohnung unheimlich.
So gesehen war es Zeit, einen neuen Ort zu suchen. Einen der noch jungfräulich ist, obwohl auch dort Menschen gelebt haben. Fremde Menschen. Angeblich sehr gute Menschen. Bisher fühle ich mich
dort wohl. Mal sehen ob das so bleibt.
Etwas ganz anderes erlebte ich spontan, als ich gerade im Bett lag und schlief. Ich wurde wach, weil sich mein Gehirn einschaltete, als habe jemand tatsächlich einen
Schalter umgelegt. Mein Gehirn dachte, aber es waren gefühlt nicht meine eigenen Gedanken. Als ob eine fremde Person in mir denken würde. Ich wusste, es war mein verstorbener Schwiegervater, der
mir jetzt endlich erzählen konnte, was er zu Lebzeiten nicht hatte sagen können, weil wir keine gemeinsame Sprache hatten. Die Gedanken sprudelten nur so. Es ging dabei um seine Religion. Alles
was ER in mir dachte, war mir fremd und unbekannt. Ich konnte mir nur wenig davon merken. Nach einiger Zeit geriet ich in Panik. Um ihn zu vertreiben fragte ich ihn in Gedanken etwas und schon
war er weg. Erst nachträglich erfuhr ich, dass alles was er erzählt hatte, wirklich zu seiner Religion gehörte und dass meine frage ihm vermutlich peinlich war. Er hatte sich für gewisse Taten
immer geschämt. Genau diese sprach ich an, ohne zu wissen, dass sie für ihn peinlich waren.
Wir waren beim KRUT Kimchi kaufen. Das Kimchi wurde im Kühlschrank aufbewahrt. Es befand sich in einem Glas mit Drehverschluss. Das Wetter war angenehm, aber nicht heiß, der Weg zu unserem Auto
war kurz. Das Glas trug ich in der Hand, im Auto stellte ich es neben meinen Füßen ab. Wir fuhren los. Plötzlich hörten wir ein lauten Klirren, so als sei etwas hinter uns von der Dach des Wagens
herunter gefallen und zwar auf einen harten Boden. Verwirrt drehten wir uns um. Natürlich war das nicht passiert. Das Auto hat auch keinen harten Boden, sondern einen weichen. Kurze Zeit später
stellten wir fest, dass es sehr unangenehm zu riechen begann. Als ich das Glas mit dem Kimchi nahm stellte ich fest: Es war offen!!! Bei einem Drehverschluss eigentlich absolut unmöglich und
wieso hatten wir dieses laute Klirren hinter uns gehört? Das Glas war ja neben meinen Füßen gestanden.
Einige Erlebnisse: es spukt - aus meinem alten Tagebuch
2. Sep. 2022,
Heute sah ich mir mehrere Spukgeschichten im Fernsehen hintereinander an. Ich war extrem schläfrig und döste mehr oder weniger dahin, war jedoch so halb wach. Dieser
Zustand hatte schon einige Stunden vorher begonnen. Auf den Hund schien sich das auch zu übertragen. Chelsea war auch ruhig, ging nicht wie sonst nervös hin und her. Das tut sie nämlich immer
dann, wenn sie in ihr Bett im Schlafzimmer schlafen gehen will. Dann will sie, dass ich auch schlafen gehe und das teilt sie mir auf diese Weise mit. Heute also nicht. Sie lag ruhig auf ihrem
Platz im Wohnzimmer und schlief. M saß neben mir beim Computer, mit Kopfhörer. Was ich mir ansehe interessiert ihn selten. Vor Spukgeschichten scheint er sogar Angst zu haben. Denn manchmal
passieren währenddessen seltsame Dinge und einmal regte er sich auf und meinte, das geschehe immer nur dann, wenn ich mir so etwas ansehe.
In letzter Zeit "spukt" es im Fernsehen ständig. Genauer gesagt haben wir dauernd arge Bildstörungen. Oft sieht man z. B. ein Gesicht noch immer, obwohl schon die
nächste Szene läuft, es wird das Bild verzerrt gezeigt, usw. Also alle möglichen schrägen Sachen. Während dieser Sendung schien das nicht zu sein. Allerdings hatte ich zeitweise die Augen zu,
konnte daher nicht alles genau sehen. Dann hörte ich plötzlich eine leise, männliche Stimme direkt neben mir - und in demselben Moment fiel der Ton beim Fernseher aus. M hatte nichts gesagt, er
war total auf seinen Computer konzentriert. Es klang auch nicht wie er. Leider konnte ich nicht verstehen was gesagt wurde. Nur dass es zwei, oder drei Silben waren, konnte ich entnehmen.
Der Ton beim Fernseher blieb also gleichzeitig weg. Erst nachdem ich auf einen anderen Sender geschaltet hatte - dort funktionierte der Ton - und ich wieder zurück
schaltete, konnte man wieder etwas hören.
In letzter Zeit konzentriere ich mich auf Nostradamus. Das mache ich zwischendurch immer wieder. Auch während ich mir die Sendung ansah, konzentrierte ich mich
zeitweise.
Vor dieser Störung war ich auch hin und wieder aufgestanden, um mit dem Hometrainer zu trainieren. Während dieser Zeit war meine Konzentration stärker. Vielleicht
führt meine Konzentration, noch dazu wenn Spukgeschichten laufen, dazu, dass ich den Fernseher beeinflusse. Oder fühlen sich Geister gerufen? Was ich nicht beweisen kann. Es besteht jedoch die
theoretische Möglichkeit. Da ich die Stimme nicht aufgenommen habe, kann ich auch nicht beweisen, dass sie hörbar war. Schon seit einiger Zeit nehme ich mir immer wieder vor, Aufnahmegeräte
zeitweise laufen zu lassen. Habe ich bisher aber nicht gemacht, weil sowieso meistens gerade dann etwas passiert, wenn man nicht aufnimmt.
16. Juni 2022
Fast die ganze Nacht hatte ich mich auf P und R konzentriert. Das mache ich schon seit einigen Tagen.
Es war ungefähr Mittag, ich hatte gerade geduscht und wollte mich anziehen. In dem Zimmer in dem ich mich befand, steht ein Blumenstock. Alle Fenster waren
geschlossen, es gab mit Sicherheit keine Zugluft. Ich war mindestens 3 Meter davon entfernt und saß auf dem Bett. Plötzlich sah ich, wie sich zwei Blätter bewegten. Zugegeben, ich habe in dieser
Nacht sehr sehr wenig geschlafen, aber es war sicher keine Halluzination. Alle anderen Blätter bewegten sich nicht.
Als die beiden Blätter wieder in Ruheposition waren, wedelte ich mit der Hand hin und her, während ich mich dem Blumenstock näherte. Auf diese Weise wollte ich
feststellen, wie stark Zugluft sein müsste, um Blätter zu bewegen. Sie blieben ruhig, bis ich direkt davor stand. Es waren auch nicht nur mehr die Blätter, die sich vorher bewegten, die ich auf
diese Weise zu einer Reaktion bewegen konnte.
Ich halte es für äußerst unwahrscheinlich, dass die Bewegung durch normale physikalische Ursachen ausgelost worden sind. Beweisen kann ich es leider nicht, weil ich
das Ereignis nicht gefilmt habe. Damit hatte ich nicht gerechnet.
25. April 2023
Spukerlebnisse im neuen Haus - Wer hat mir auf den Rücken geklopft, wo doch niemand da war?
Im alten Haus hatte ich einige Spukerlebnisse, aber im neuen noch relativ wenige. Wir wohnen allerdings noch nicht gar so lange hier. Was ich bisher erlebt habe:
In einem anderen Blog schrieb ich am 12. November 2020:
"Doch die Gedanken waren schon da und mussten weiterhin gedacht werden. Ein echtes Ergebnis gab es dabei nicht. Aber ich begann mich mit dem Unterbewusstsein zu unterhalten. Das
mache ich manchmal, auch wenn diese Unterhaltung immer einseitig ist. Doch diesmal scheint es eine direkte Antwort gegeben zu haben. Normalerweise antwortet das Unterbewusstsein nur
im Traum und natürlich deshalb auch nie direkt.
Plötzlich spürte ich, wie mir jemand auf den Rücken klopfte. So wie man das freundschaftlich tut. Da ja weit und breit niemand da war, der munter war, handelte es sich offenbar um
eine direkte Antwort. Diese Geste sollte mir sagen, ES (das UBW) habe mich verstanden.
Sicher hat ES mir nicht auf den Rücken geklopft. Das würde mich schon sehr wundern. Doch ich meine, es hat direkt auf mein Gehirn eingewirkt, welches dann die Berührung an mich =
Bewusstsein, gemeldet hat. Ich glaube, es hat diese Illusion erzeugt. Anders kann ich es mir nicht vorstellen."
Das war eine gute Frage, welche ich bis heute nicht beantworten konnte. Ähnliche Erlebnisse hatte ich zu einer Zeit, als ich mich auf einen verstorbenen, vermutlich ermordeten
Menschen konzentrierte. Damals dachte ich, es handele sich vielleicht um Spuk.
Weil ich bei dem oben geschilderten Ereignis aber an mein Unterbewusstsein appellierte sich zu melden, kam ich erst gar nicht auf diese Idee.
Schon oft habe ich in Videos, bei denen es um Spukorte ging, gehört, jemand hatte das Gefühl, berührt worden zu sein. Man sollte solchen Ereignissen vielleicht mehr nachgehen, als es
bisher der Fall war. Denn es gibt sie mit Sicherheit. Unbekannt ist allerdings, was dieses Gefühl auslöst. Handelt es sich um realen Spuk? Eine Sinnestäuschung? Oder um Hysterie?
Hysterisch war ich sicher nicht, denn ich regte mich nicht darüber auf, es gab keinerlei Ängste, oder dergleichen.
Ich muss dazu sagen, dass ich in diesem, unserem neuen und doch alten Haus, noch relativ wenig erlebt habe, was man als Spuk bezeichnen könnte. Jedenfalls viel weniger als in unserem
alten Haus. Trotzdem kam hin und wieder etwas vor.
Am 21.12.2022 machte ich in meinem anderen Blog diesen Eintrag:
"Wenige Tage später wiederholte sich das seltsame Erlebnis. Wieder spürte ich bei meinen Füßen eine eigenartige Bewegung und wieder schlief der Hund brav in seinem Körbchen. Doch
diesmal fühlte ich im Rücken eine Berührung, als ich mich aufsetzte, um nach dem Hund zu sehen.
Einige Tage später drehte ich in der Küche das Licht ab. Dann ging ich durch das Wohnzimmer und als ich es gerade verlassen wollte, sah ich aus den Augenwinkeln, wie das Licht
wieder an ging. M saß auf seinem Stuhl im Wohnzimmer und rührte sich nicht. Zuerst dachte ich, ich hätte mich vielleicht getäuscht und das Licht habe gebrannt. Aber M hatte es auch
gesehen und meinte lachend: "Das waren die Geister!""
Und wie der Zufall so will, sah ich mir heute (26.2.2023 gegen 1 Uhr in der Früh) eine Sendung an, bei der es um Spuk, UFOs und anderes ging. Total unabsichtlich. Man könnte es
zufällig nennen. Ich wollte einfach nicht schlafen gehen und kam so auf diesen Sender. Gegenstände flogen in Wohnungen herum, Hunde und Katzen bekamen es mit, die Wohnungsbesitzerin
aber nicht. Eine Überwachungskamera filmte den Spuk.
Paranormale Erlebnisse sind nicht selten. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Geistererscheinungen.
"Dabei belegt eine Studie der Wissenschaftlichen Gesellschaft zur Förderung der Parapsychologie (WGFP) in Freiburg, dass
rund drei Viertel der Deutschen mindestens einmal in ihrem Leben ein solches Phänomen erleben. Ob es sich hierbei allerdings um paranormale Erscheinungen handelt, ist
nicht eindeutig geklärt. "https://www.geister-und-gespenster.de/sind-geister-und-gespenster-paranormale-erscheinungen.htm
In unserem alten Haus hatte ich viele paranormale Erlebnisse. Damals habe ich mich auch mehr darum bemüht, während ich derzeit eher damit beschäftigt bin,
meinen Körper wieder in Ordnung zu bringen, einschließlich Schlafrhythmus. Mittlerweile wurde es nieder gerissen.
Das Haus hatte eine eigene Atmosphäre. Zwei meiner Urgroßväter waren in diesem Haus gestorben. Es war fast hundert Jahre alt und nicht mehr im besten Zustand. Das Haus war voller
alter Geschichten. Dort habe ich fast mein ganzes Leben verbracht, viel experimentiert, mich konzentriert und meditiert.
Ob in dem Haus in dem wir jetzt wohnen jemand gestorben ist, weiß ich nicht. Zuletzt wohnte hier ein alter Mann. Unheimlich wirkt es auf mich nicht. Jedenfalls nicht bisher.
Kann es sein, dass der Ort an dem man sich befindet, mit auf die paranormalen Fähigkeiten einwirkt? Das glaube ich eher nicht. Wenn man "ES" kann, muss es überall
funktionieren.
Berührungen gab es im neuen Haus eher selten. Als ich einige Zeit über intensiver versuchte mich zu konzentrieren, reagierte offenbar die Technik darauf.
"Als ich ins Zimmer kam, knackste etwas. Erst wusste ich nicht was das war, aber dann merkte ich, dass sich der Fernseher eingeschalten hatte, gerade als ich an ihm vorbei
gegangen bin. Das alleine war schon mehr als seltsam. Noch seltsamer war, dass kein Bild zu sehen war, sondern die Einblendung, er würde sich selbst abschalten. Die kommt immer dann,
wenn man ihn lange laufen lässt, ohne einen Knopf zu drücken. Wir haben zwei Fernbedienungen. Mit einer schalten wir die Sender um und mit der anderen die Lautstärke. Da man ja nicht
so oft lauter oder leiser dreht, kommt die Einblendung von Zeit zu Zeit. Es kann daher auch gar nicht möglich sein, dass sie zu sehen ist, wenn der Fernseher gerade eingeschaltet
wurde. Abgeschaltet war er vorher sicher, denn das habe ich schon gemacht, als ich mit den Tönen experimentierte. Mysteriös."
Am 17. Mai 2021 hatte ich auch ein seltsames Erlebnis.
"Plötzlich fiel das Klebeband aus dem Bücherregal, das schon seit vielen Tagen an seinem Platz lag. Während ich mich abmühte, scheinen sich meine Psi-Kräfte manifestiert zu haben.
Als wolle es mir ein Zeichen geben. Niemand war in der Nähe, es gab keinerlei Erschütterungen und auch sonst keinen anderen ersichtlichen Grund, weshalb sich das Klebeband, das
ordentlich da gelegen war, selbstständig machte.
Wenn ein solches Klebeband genauso wie es hier auf dem Boden zu sehen ist, auf einem Regal liegt, kann es sich nicht aus eigener Kraft selbstständig machen. Es kann nicht plötzlich
kippen, weil es schon lange schlecht da lag.
Ein weiteres Ereignis das mir zu denken gibt.
"6.5.2021
Heute zersprang die Glühbirne, brannte aber trotzdem munter weiter. Es gab keinen ersichtlichen Grund für diesen Vorfall. Dieser Teil landete auf dem Bett, der Rest blieb an der
Stelle, an der er vorher war. In der Fassung der Lampe.
Die Lampe funktioniert noch, als wäre nichts geschehen. Zur Sicherheit werde ich sie in dieser Form aber lieber nicht mehr einschalten.
Es gab überhaupt keinen Grund, dass die Lampe zersplitterte. Bei uns ist alles neu, weil wir das Haus von Grund auf renoviert haben, als wir einzogen.
Am 28.3.2021 machte ich folgenden Eintrag in meinen Blog.
An sich hatte ich in letzter Zeit nur wenige, seltsame Erlebnisse. Über die Tür, die einmal offen und einmal zu war, habe ich ja schon geschrieben. Es ist möglich, dass sich
eine Türe öffnet, oder dass sie zu fällt. Alleine aufgrund psychischer Kraft. Ob diese Kraft von einem Lebenden, oder von einem Toten ausgeht, wage ich nicht zu beurteilen. Erlebt
habe ich es jedenfalls. Aber dass sie erst auf und dann wieder zu geht, erscheint mir irgendwie absurd. Seit gestern Nacht denke ich immer wieder darüber nach.
Es gab aber auch noch etwas anderes, das mir in den letzten Tagen mehrmals passiert ist. Es war, als würde ein Schatten an mir vorbei huschen, während ich über den schmalen Flur
ging. Er war nur etwa Knie hoch. Im ersten Moment dachte ich, es sei der Hund. Doch dann sah ich, dass beide Hunde friedlich auf ihren Plätzen lagen und schliefen. Diese Situationen
hatten nichts Bedrohliches an sich. Ich war einfach nur erstaunt. Es war zwar Abend, aber nicht finster, denn das Licht brannte im Zimmer. Alleine war ich auch nicht. Ein paranormales
Phänomen, oder eine optische Täuschung? Das Problem bei solchen Sachen ist, dass man natürlich nie eine Kamera in der Hand hat, wenn sie passieren. Beweisen kann man es deshalb nicht.
Man kann es nicht einmal wirklich analysieren. Das ärgert mich schon.
Am 26.3.2021 schrieb ich
Ich frage mich nur, ob ich halluziniere. Die Wohnzimmertüre war angelehnt. Während ich meinen heutigen Pendelversuch machte, sah ich kurz hin und sie war plötzlich einen Spalt breit
offen. Das wunderte mich schon sehr. Als ich später wieder zur Tür schaute, war sie wieder angelehnt. Wahrscheinlich sollte ich endlich mehr schlafen. Oder ich habe doch Corona und
mein Hirn wurde angegriffen.
Ich hatte übrigens kein Corona.
Das ist so ziemlich alles, was ich bisher in diesem Haus an paranormalen Erlebnissen hatte. Schwer zu sagen, ob alles wirklich paranormal war, aber es wäre zumindest möglich.
Vielleicht wird sich ja auch noch in Zukunft die eine oder andere Situation ergeben. Mal sehen, was noch so alles passieren wird.
Kaum hatte ich den letzten Satz geschrieben, ist auch schon etwas passiert. Zwar minimal und leider unbeweisbar, weil natürlich nicht gefilmt, aber eben doch zum Nachdenken.
Heute Nacht hatte ich sozusagen Nachtdienst, weil der Hund Durchfall hatte und ich mit ihm gemeinsam fast die ganze Nacht im Garten verbrachte. Da geschah zum ersten Mal etwas, das
mir mehr lustig, als schreckhaft erschien. Die kleinen Zweige stammen von Pfefferminzpflanzen. Sie sind noch im Boden verwurzelt. Dort ist es auch in der Nacht hell, weil das Licht
der Außenbeleuchtung angeht, sobald man die Treppe hinunter, oder hinauf geht. Ein Bewegungsmelder. Außerdem hatte ich die Taschenlampe gerade darauf gerichtet. Die hatte ich mit um
zu sehen, was der Hund produziert. Ob es ihm schon besser geht, oder nicht. Da sah ich, wie ein Zweig unter allen anderen sich plötzlich ganz langsam aufrichtete. Das sah ganz
eigenartig aus. Niemand war auch nur in der Nähe der Pflanze gewesen.
Als ich dann im Haus war, machte ich kurz etwas in der Küche. Mein Blick fiel auf die Schnittlauchpflanze. Ich weiß gar nicht, weshalb ich sie plötzlich so genau betrachtete. Da sah
ich, wie ein einzige Halm, mitten unter den anderen, sich zu bewegen begann. Hin und her, mehrmals hintereinander. Alle anderen Halme blieben bewegungslos. Physikalisch ist das nicht
zu erklären. Alle Fenster waren geschlossen, niemand außer mir und dem Hund, der mittlerweile ruhig auf seinem Platz lag, war anwesend. Ich hatte mich nicht bewegt, weil meine
Aufmerksamkeit aus einem unerfindlichen Grund gerade auf die Pflanze gerichtet war. Vor allem aber: warum sollte sich nur ein einziger Halm, inmitten so vieler anderer, bewegen?
Spukgeschichten anderer Menschen
Als meine Tochter in Japan war, wohnte sie kurze Zeit in einer ländlichen Gegend. Ihr damaliger Freund begleitete sie. In der Nacht waren sie alleine in einem Haus. Die Tochter fühlte sich nicht
sehr gut in der Nacht. Sie meinte, mehrmals die Anwesenheit einer alte Frau gespürt zu haben und erzählte das ihrem Freund. Der glaubte absolut nicht an Gespenster, aber selbst er musste zugeben,
ETWAS zu spüren, das man nicht so einfach erklären kann.
Als die Beiden das den Besitzern des Hauses erzählten meinten diese, es sei ihnen bekannt, dass eine alte Frau hier spukt. Sie zeigten den jungen Leuten auch das Grab der Alten, welches sich ganz
in der Nähe des Hauses befand. Der Geist sei aber harmlos, sagten sie, es bestehe kein Grund zur Sorge.
Seit längerer Zeit hatte ich eine Bekannte nicht getroffen, bzw. trafen wir einander nur von weitem und redeten nicht miteinander. Heute ergab es sich, dass wir gemeinsam ein Stück gingen. Ich
fragte sie, wie es ihrem Mann gehe (er hatte Krebs). Sie war erstaunt, weil ich nicht wusste, dass er verstorben ist. Die Frau redet mit vielen Leuten sehr viel, ich aber nicht. Deshalb bin ich
selten gut informiert. Gerade heute war sie beim Magistrat und schloss sozusagen alles ab, was man eben so am Amt melden muss.
Sie erzählte mir, sie habe ihren Mann nach seinem Tod mehrmals "gespürt".
Etwas sei von ganz alleine hinunter gefallen.
Ihr Vogel sei aus unerklärlichen Gründen aus einem Käfig gelangt und deshalb in Gefahr gekommen, von einer Katze gefressen zu werden.Zum Glück konnte die fRau das gerade noch verhindern.
Der Mann hatte den Vogel nicht gemocht, weil dieser einen anderen Vogel tot gebissen habe. Deshalb habe er ihm oft gesagt, er werde irgendwann von einer Katze gefressen werden. Dazu ist zu
sagen, dass die Frau eine Katze hat. Deshalb passt sie normalerweise sehr gut auf, damit die beiden Tiere nicht einander in die Quere kommen.
Einmal habe sie Tabakgeruch verspürt und einmal ein tiefes Gefühl von Liebe empfunden, als würde er sich von ihr verabschieden, dann war das Gefühl vorbei und die Wohnung wirkte kalt und leer.
Eine Freundin erzählte mir, sie habe nach dem Tod ihrer Mutter sehr oft geweint. Eines Nachts lag sie im Bett und spürte, dass jemand anwesend war. Als sie die Augen öffnete und zur Decke
blickte, sah sie ihre Mutter über sich schweben. Da wusste sie, dass die Mutter ihr sagen wollte, sie solle aufhören zu trauen und sich zusammen nehmen. Ihr gehe es gut.